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Finale Durchführung des Ideenwettbewerbs mit städtebaulichem Realisierungsteil

Erstellt: 04/2021

In der Preisgerichtssitzung am 17.07.2020 gewinnt das Architekturbüro HHS Planer+Architekten AG aus Kassel den ersten Preis für dem städtebaulichen Rahmenplan.

Nachfolgend finden Sie Informationen zur Durchführung des Ideenwettbewerbs:

1. Preis

  • HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel
  • GTL Landschaftsarchitektur + Städtebau Michael Triebswetter, Kassel
  • Verkehrsplaner LK Argus GmbH, Kassel

Verfahrensart

"Nicht offener kooperativer verkehrsplanerischer Ideenwettbewerb mit städtebaulichem Realisierungsteil"

Anlass und Ziel

Das Industriegebiet „In Laisen“ hat eine Größe von ca. 100 ha. Es wurde als zentrales Industriegebiet der Nachkriegszeit in den 1960er Jahren erschlossen und seitdem sukzessive aufgesiedelt. Inzwischen ist das Gebiet jedoch „in die Jahre“ gekommen. Einige Unternehmen gaben u.a. auf Grund des industriellen Strukturwandels ihren Betrieb auf oder orientieren sich auf andere Flächen. Die derzeitige Nutzungsstruktur ist vielschichtig und reicht von Einzelhandelsbetrieben über Gewerbe- bis hin zu Industriebetrieben.

Das ehemalige Speditionsgelände der Firma Willi Betz, hat die Stadt 2016 und 2017 erworben. Das ehemalige Speditionsgelände umfasst als Herzstück des Gewerbe- und Industriegebietes „In Laisen“ eine Fläche von ca. 14 ha. Das ehemalige Betz-Areal wurde immobilienwirtschaftlich im Hinblick auf die Nachnutzungspotenziale des Gebäudebestands untersucht. Ergebnis ist, dass die vorhandenen baulichen Anlagen für eine Nachnutzung als zeitgemäße Industriestätten nahezu vollständig ungeeignet sind und aufgegeben werden sollen. Weitere Mängel zeigen sich im stadträumlichen Umfeld, etwa bei der Gebietserschließung oder bei der technischen und energetischen Infrastruktur.

Aufbauend auf einer Verkehrsplanerischen Betrachtung für das Gesamtareal (Ideenteil), soll für das ehemalige Betz-Areal ein Rahmenplan unter dem Titel „RTunlimited“ entwickelt werden, der die städtebaulichen, freiräumlichen, baulichen und infrastrukturellen Entwicklungspotentiale für das Gebiet aufzeigt (Realisierungsteil).

Da die komplexe Aufgabenstellung nicht abschließend beschrieben werden kann, wird der Wettbewerb als Kooperatives Verfahren mit Auftaktkolloquium und Zwischenpräsentation durchgeführt.

Entscheidungskriterien

  • Städtebauliche Leitidee
  • Entwicklungsstrategie
  • Nutzungskonzept
  • Freiraum- und Umweltkonzept
  • Mobilitätskonzept

Fachpreisrichterinnen

  • Markus Müller, Architekt, Stuttgart (Vorsitzender)
  • Ulrike Hotz, Erste Bürgermeisterin, Stadt Reutlingen
  • Prof. Dr. Martina Baum, Stadtplanerin, Stuttgart
  • Prof. Dr. Philipp Dechow, Architekt, Stuttgart
  • Philipp Hölderich, Verkehrsplaner, Karlsruhe
  • Jochen Köber, Landschaftsarchitekt, Stuttgart
  • Prof. Dr. Thomas Krüger, Stadtplaner, Hamburg
  • Prof. Jochen Rabe, Stadtplaner, Berlin
  • Prof. Arno Schmid, Landschaftsarchitekt, Leonberg
  • Axel C. Springsfeld, Stadtplaner und Verkehrsplaner, Aachen

Sachpreisrichterinnen

  • Thomas Keck, Oberbürgermeister, Stadt Reutlingen
  • Andreas vom Scheidt, Stadtrat CDU, Reutlingen
  • Helmut Treutlein, Stadtrat SPD, Reutlingen
  • Gabriele Janz, Stadträtin GRÜNE und Unabhängigen, Reutlingen
  • Georg Leitenberger, Stadtrat FWV, Reutlingen
  • Prof. Dr. Jürgen Straub, Stadtrat WIR, Reutlingen
  • Regine Vohrer, Stadträtin FDP, Reutlingen
  • Rüdiger Weckmann, Stadtrat Linke Liste, Reutlingen
  • Ingo Reetzke, Stadtrat AFD, Reutlingen

Empfehlung des Preisgerichts

Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, den Entwurf des 1. Preisträgers unter Berücksichtigung der Anregungen aus den schriftlichen Beurteilungen mit den in der Auslobung versprochenen Planungsleistungen zu beauftragen.

Hier können Sie sich weiter über die Durchführung des Ideenwettbewerbs zu RTunlimited informieren: https://www.reutlingen.de/de/Rathaus/Rathaus-Themen/Stadtentwicklung/Wettbewerbe/RTunlimited

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